Es gibt Comics, nach denen suche ich gezielt. Und dann gibt es diese schönen Zufallsfunde. DRIFTWELT 1: EINE GESCHICHTE VON DIEBEN UND TROLLEN gehörte eindeutig zur zweiten Sorte. Ich habe den Band beim Stöbern in einem Antiquariat entdeckt. Ja, auch dieses Werk ist also nicht ganz aktuell. Aber:
Eigentlich wollte ich nur ein bisschen blättern. Man kennt das ja: Nichts kaufen, nur gucken! Dann fiel mir Ken Broeders’ Cover ins Auge. Ich nahm das Album aus dem Regal, blätterte ein paar Seiten durch – und war verloren. Diese Zeichnungen hatten wirklich was. Schmutz, Bewegung, schräge Gesichter, gewaltige Kreaturen und Farben, die nach Hitze, Staub und Abenteuer aussahen. Genau so fangen gefährliche Antiquariatsbesuche an.
Das Schöne daran ist, dass DRIFTWELT aus einer kreativen Abschweifung entstanden ist. Broeders zeichnete während der Arbeit am letzten Band seiner historischen Reihe APOSTATA zum Vergnügen fantastische Wesen. Irgendwann begann er sich zu fragen, wer diese Figuren eigentlich sind und wo sie leben. Daraus erwuchs eine ganze Welt. Seine historischen Interessen baute er gleich mit ein. Kleidung und Waffen tragen Spuren realer Vorbilder, unter anderem aus der napoleonischen Zeit und dem Osmanischen Reich. Selbst manche Namen haben kleine private Geschichten. Dellric Twotter verdankt seinen Namen Del Boy Trotter aus der britschen Fernseh-Serie ONLY FOOLS AND HORSES. Mutter K’Nosser wiederum ist eine Spielerei mit dem Wort Connoisseur (frz. für Genießer).

Der Zauberer hinter dem Zeichenbrett
Ken Broeders stammt aus Antwerpen und schloss 1993 seine Ausbildung am dortigen Sint Lucas Institut ab. Sein Abschlussprojekt wurde zur fünfteiligen Reihe TYNDALL. Später folgten VORBIJ DE STEEN und CYRANO, bevor er sich mit APOSTATA ausführlich dem römischen Kaiser Julian widmete.
DRIFTWELT führte ihn danach zurück zur Fantasy. Die Reihe erschien zunächst im niederländischen Magazin EPPO und wurde anschließend als dreibändige Album-Serie veröffentlicht.
Broeders schreibt, zeichnet und koloriert selbst. Er arbeitet mit Bleistift, Acryl und Gouache und malt direkt auf seine Zeichnungen. Das erklärt einiges von dem wunderbar Handgemachten, das mich überhaupt erst am Antiquariatsregal festgehalten hat.

Willkommen im Land hinter dem Dimensionsspalt
Die DRIFTWELT ist eine Zwischenwelt. Hierher haben sich Wesen zurückgezogen, die in unserer Wirklichkeit längst in Märchenbüchern gelandet sind. Elfen, Trolle, Zauberer und allerlei Geschöpfe, für die Broeders offenbar keine Lust hatte, erst einen zoologischen Stammbaum anzulegen. (Danke dafür!) Der Comic erklärt gerade genug, damit ich folgen kann und lässt vieles einfach herumlaufen, fliegen oder brüllen.
Ganz friedlich ist dieses Reich allerdings nicht. Der Norden wirkt vergleichsweise geordnet. Im Süden sieht die Sache anders aus. Dort breitet Mutter K’Nosser mit ihren Trollen ihre Macht aus. Sie ist eine herrlich widerliche Erscheinung.
Riesig, schwer, gierig und vollkommen von sich überzeugt. Sie erinnert mich sehr an den Großen Ork aus der Orkstadt im Nebelgebirge (DER HOBBIT). Bei ihr wird gefressen, gesoffen, herumkommandiert und Eroberungspläne geschmiedet. Ich wusste schon nach wenigen Seiten, dass ich diese Frau schrecklich finde – und unbedingt mehr von ihr sehen möchte. Solche Bösewichter mag ich. Nicht weil sie besonders fein gezeichnete Seelen hätten, sondern weil sie ihren Raum sofort besetzen.
Gegen K’Nosser formiert sich Widerstand. Durrys versucht, verschiedene Gruppen zusammenzubringen und gewinnt schließlich auch die Dommovoi für den Kampf. Broeders setzt damit früh eine größere politische und militärische Ebene neben seine eigentliche Abenteuergeschichte. DRIFTWELT will nicht bloß zwei Figuren durch hübsche Kulissen jagen. Hier bahnt sich ein Krieg an!

Der Elf, der besser nichts anfassen sollte
Mitten hinein in diese Lage stolpert Dellric Twotter. Wobei stolpern nicht so ganz passt. Dellric seilt sich eher in die Geschichte ab. Er ist ein Dieb, ein Schwindler und ein Mann für Geschäfte, bei denen hinterher garantiert jemand unzufrieden sein wird. Mutter K’Nosser hat ihn beauftragt, in einem Tempel ein magisches Schmuckstück zu stehlen. Dies hängt am Hals einer Mumie. Schon diese Ausgangslage verrät ziemlich gut, welche Sorte Fantasy Broeders mir erzählt.
Da wir schon bei DER HERR DER RINGE waren: Dellric ist kein Aragorn! Er folgt keinem höheren Auftrag, trägt keine ererbte Verantwortung mit sich herum und würde den einen Ring vermutlich verkaufen, bevor jemand erklären könnte, warum er ins Feuer geworfen werden muss. Er arbeitet für die Seite, die bezahlt. Punkt. Wenn die Lage kippt, denkt er neu und hat gerne einen Plan C, D oder E. Moral ist bei ihm flexibel, sein Überlebenswille hingegen nicht.
Und Dellric redet. Viel. Er flucht, prahlt, meckert und kommentiert seine eigene Lage. Dazu kommt dieses ungeheure Gebiss. Broeders hat ihm Zähne verpasst, die fast eine eigene Nebenfigur bilden. Dellric sieht dadurch gleichzeitig listig, lächerlich und ein wenig nagetierhaft aus. Gerade deshalb funktioniert er so gut. Ich hatte keine Sekunde das Bedürfnis, ihn mit einem klassischen Fantasy-Helden zu verwechseln. Und dann erscheint Ysabeau.

Eine Menschenfrau zwischen Hexen und Mumien
Ysabeau gehört eigentlich nicht hierher. Sie ist ein Mensch und gerät durch eine Verbindung zwischen den Welten in die DRIFTWELT. Hinter ihr steht Shulam, eine vierarmige, spinnenhafte Hexe. Shulam hat Ysabeau unter ihren Einfluss gebracht und benutzt sie für ihre eigenen Ziele. Dass ausgerechnet diese junge Frau Dellrics Weg kreuzt, bringt den ohnehin nicht besonders sauber geplanten Diebstahl endgültig durcheinander.
Das Treffen der beiden ist für mich der Moment, in dem der Comic wirklich Fahrt aufnimmt. Vorher zeigt mir Broeders im Rahmen einer klassischen Exposition seine Welt. Jetzt bekommt sie zwei Figuren, an denen ich mich festhalten kann.
Dellric denkt zuerst an Dellric. Ysabeau dagegen wirkt orientierungslos, verletzlich und zugleich erstaunlich entschlossen. Sie trägt Erinnerungslücken mit sich herum und irgendwo in diesem Nebel liegt auch das Schicksal ihrer Schwester Robinette, die ebenfalls mit Shulam verbunden ist.
Im Laufe der Handlung löst sich Ysabeau zumindest zeitweise aus der Kontrolle der Hexe. Sie weigert sich, Dellric zu töten und plötzlich haben beide ein gemeinsames Problem. Die einfachste Lösung wäre vermutlich, getrennte Wege zu gehen. Aber natürlich passiert genau das nicht.
Ich mag dieses Paar. Nicht weil Broeders die Beziehung psychologisch besonders tief entwickelt. Ich mag sie, weil beide so schlecht zusammenpassen. Dellric braucht niemanden, für den er Verantwortung übernehmen muss. Demgegenüber braucht Ysabeau ausgerechnet jemanden, der weiß, wie diese Welt funktioniert, jemanden wie Dellric.

Trolle ante portas
Von hier an beschleunigt Broeders kräftig. Dellric und Ysabeau wechseln zwischen Flucht, Gefangenschaft und dem Versuch, überhaupt herauszufinden, was hinter Ysabeaus Auftauchen in dieser Welt steckt. Zeitweise landen sie in einem hoch aufgehängten Käfig. An anderer Stelle bewegen sie sich durch Landschaften, in denen jedes größere Tier den Eindruck macht, als könne es sie mit einem einzigen Schritt zerquetschen.
Parallel dazu rückt Mutter K’Nossers Krieg näher. Durrys versucht, den Widerstand zusammenzuhalten und die Dommovoi müssen entscheiden, wie lange sie einem Konflikt ausweichen können, der längst vor ihrer Haustür steht. Schließlich prallen die Parteien dann doch aufeinander.
Diese Schlacht gehören zu den Stellen, an denen ich Broeders besonders gern zuschaue. Seine Elfen stehen nicht mit eleganten Langbögen auf einem Hügel und schießen in Zeitlupe auf Orks. Hier krachen Musketen und Kanonen. Riesige Kreaturen stürmen durch das Bild, Geschosse reißen Körper auseinander. Zwischen all dem wuseln Figuren herum, die kaum Zeit haben, über Heldentum nachzudenken. Broeders verbindet Märchenwesen mit Waffen, die aus einer sehr viel späteren historischen Kontext zu stammen scheinen. Genau daraus entsteht ein eigener … nun ja, Geschmack.

Wenn das Bestiarium zurückschlägt
Trotz des ganzen Spektakels bleibt die eigentliche Bedrohung noch eine Weile schwer zu greifen. Mutter K’Nosser ist brutal, aber sie ist nicht das größte Problem. Shulam ist gefährlicher. Ihre Verbindung zur Menschenwelt und zu Ysabeau erweitert den Konflikt. Plötzlich geht es nicht mehr bloß darum, welche Partei im Süden der DRIFTWELT die Oberhand gewinnt.
Broeders streut dazu Erinnerungsbilder in Ysabeaus Gedächtnis ein. Ihre Vergangenheit taucht immer wieder auf, bruchstückhaft, häufig in kalten, verschneiten Bildern. Ihre Schwester wird dabei immer wichtiger. Ich finde diese Stellen reizvoll, aber erzählerisch auch ziemlich vage. Der Comic will Geheimnisse schaffen und gleichzeitig Tempo machen. Das geht nur nicht immer sauber zusammen. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl, dass mir eine Szene etwas Bedeutendes zeigen möchte, bevor sie mir überhaupt erklärt hat, warum ich diese Information einordnen können sollte.
Das liegt auch daran, dass Broeders sehr viele Figuren, Völker und Konflikte auf relativ engem Raum unterbringen möchte. Gerade als ich mich an eine Gruppe gewöhnt hatte, kam schon die nächste. Gerade als ein Problem greifbar wurde, öffnete sich die Tür zum nächsten. Das kann Spaß machen und bei mir hat es funktioniert, meistens. Elegant ist es trotzdem nicht.

Auf der Suche nach dem Roten Zauberer
Für Dellric und Ysabeau läuft schließlich vieles auf eine Person hinaus: Sie brauchen den Roten Zauberer! Er soll helfen, Ordnung in Ysabeaus Erinnerungen zu bringen und die Gefahr zu verstehen, die von Shulam ausgeht. Dass ein Dieb und eine Frau aus einer anderen Welt auf der Suche nach einem geheimnisvollen Magier sind, klingt zunächst nach Fantasy aus dem großen Baukasten. Broeders weiß das offenbar selbst.
Er versucht gar nicht erst, jedes vertraute Motiv als sensationelle Neuerfindung zu verkaufen. Stattdessen stopft er seine Welt mit schrägen Details voll. Das ist der Unterschied. Mich interessiert irgendwann weniger, ob ich den Typus des roten Magiers schon kenne. Ich möchte wissen, wie genau Broeders ihn aussehen lässt, welche Kreatur gleich durchs nächste Panel läuft und ob Dellric diesmal wenigstens fünf Minuten lang nichts klaut.
Der Band endet dort, wo die Geschichte eigentlich erst richtig los gehen sollte. Dellric und Ysabeau erreichen den Roten Zauberer, Shulam gewinnt wieder an Bedeutung, der Krieg gegen die Trolle ist (noch) nicht erledigt und Ysabeaus Schwester (noch) nicht gerettet. Fast jeder größere Erzählstrang bleibt offen. Und genau hier liegt meine deutlichste Kritik an diesem Album.

Der Fluch des ersten Bandes
DRIFTWELT 1: EINE GESCHICHTE VON DIEBEN UND TROLLEN erzählt keine abgeschlossene erste Episode. Der Band ist ein sehr langer Auftakt, der erster Akt eines längeren Stückes. Er stellt Figuren vor, verteilt Gegner, pflanzt Geheimnisse und zieht mehrere Zündschnüre für spätere Explosionen. Aber den eigentlichen Knall hebt sich Broeders dann doch lieber für später auf.
Bei einer abgeschlossenen Trilogie ist das heute weniger problematisch. Ich kann Band zwei ja einfach danebenlegen. Als einzelnes Album betrachtet bleibt dennoch ein etwas fahler Beigeschmack. Ich habe im Laufe der Erzählung viel erlebt aber erstaunlich wenig abgeschlossen. Das ist ein Unterschied.
Dazu kommt Broeders’ Erzählweise. Er entwickelt seine Geschichten im Kopf fast wie einen Film und verändert sie beim Zeichnen weiter. Figuren bekommen mehr Raum, Szenen wachsen, neue Details kommen hinzu. Er selbst hat beschrieben, dass nur ein Teil dessen, was er sich ausdenkt, am Ende tatsächlich auf der Seite landet. Genau diese Arbeitsweise spüre ich. Sie sorgt für Energie, erklärt aber auch, warum Übergänge gelegentlich abrupt wirken und manche Zusammenhänge mehr erahnt als sauber aufgebaut werden.
Magie aus bekannten Zutaten
Inhaltlich erfindet Broeders das Fantasy-Genre nicht neu. Wir bekommen Trolle, Elfen, Zauberer, eine böse Hexe, magische Gegenstände, eine bedrohte Welt, eine Menschenfigur zwischen den Welten und einen Krieg, der größer wird, als die Beteiligten zunächst ahnen. Auf dem Papier klingt das alles erst einmal vertraut.
Broeders gewinnt nicht über die Grundidee, sein Album gewinnt über Persönlichkeiten. Seine Trolle sind keine austauschbare Horde. Mutter K’Nosser könnte ich nach zwei Panels in jeder beliebigen Menge von Fantasy-Figuren wiedererkennen, Dellric sowieso. Selbst Nebenwesen bekommen Gesichter, Körper und Eigenheiten, die den Eindruck erzeugen, dass sie schon vor Beginn dieser Geschichte irgendwo herumgelungert haben. Genau hierin steckt die besondere Stärke dieser Welt: Ich glaube ihr ihre Bewohner!

Wenn Farbe nach Staub schmeckt
Spätestens bei den Zeichnungen bin ich wieder bei meinem Antiquariatsfund. DRIFTWELT 1: EINE GESCHICHTE VON DIEBEN UND TROLLEN sieht fantastisch aus. Nicht sauber im Sinne steriler Perfektion. Zum Glück. Broeders malt eine Welt, die sich benutzt anfühlt. Seine Figuren haben Gewicht. Trolle sind Fleischberge, Dellric ist drahtig und nervös, Ysabeau wirkt körperlich präsent, ohne zur glatten Damsel-in-distress zu werden. Gesichter dürfen hässlich sein, Körper dürfen seltsam aussehen. Dazu kommen Kreaturen, die gelegentlich nur durchs Bild laufen und bei mir sofort den Wunsch auslösen, hinterher zu gehen, um mehr über sie zu erfahren.
Besonders stark finde ich die Perspektiven. Broeders schaut von oben, von unten, durch Räume hindurch und über Figuren hinweg. Bei dem aufgehängten Käfig etwa kippt die Sicht so stark, dass ich die Höhe beinahe körperlich spüre. Große Panels öffnen Landschaften, kleinere Bilder treiben die Bewegung voran, Rahmen werden überschnitten und Sprechblasen ragen aus Bildflächen heraus. Trotzdem verliere ich nie die Orientierung.
Zwischen Hexenlicht und Kanonenrauch
Auch die Farben tragen erstaunlich viel. Broeders arbeitet mit Acryl und Gouache. Das Licht wirkt dadurch nicht wie eine digitale Schicht, die nachträglich über die Zeichnungen gelegt wurde. Es gehört zu den Räumen. Wüsten leuchten gelb und staubig, Höhlen werden schwer und grau. Erinnerungen an Schnee und Eis wirken beinahe ausgewaschen. Ysabeaus rötliches Haar steht darin umso deutlicher.

Drei Bände für eine Welt
Die Reihe ist abgeschlossen und das ist gut so. Aufgrund des bereits oben beschriebenen, sauberen Abschlusses des Bandes, würde sonst etwas Wesentliches fehlen. Auf EINE GESCHICHTE VON DIEBEN UND TROLLEN folgt EINE GESCHICHTE VON ZAUBERERN. Dort suchen Dellric und Ysabeau Schutz beim Roten Zauberer, während Shulam ihnen näher kommt. Den Abschluss bildet EINE GESCHICHTE VON HEXEN. Die deutsche Ausgabe erschien bei Splitter vollständig in drei Bänden und ist derzeit noch lieferbar. Ja, noch!
Das ist für diesen Auftakt wichtig. Denn ich würde den ersten Band heute nicht als Einzelalbum empfehlen, sondern als Einstieg in die zusammenhängende Geschichte. Dafür ist er zu offen gebaut. Wer nur einen hübschen Fantasy-Band für zwischendurch sucht, könnte am Ende sonst etwas ratlos zurückbleiben.
Fazit
Mein Antiquariatsfund war ein guter. Aber DRIFTWELT 1: EINE GESCHICHTE VON DIEBEN UND TROLLEN hat erzählerische Macken. Der Band will viel auf einmal, erklärt gelegentlich zu viel und an anderer Stelle zu wenig. (Das hat Brett Bean mit D’Orc besser im Griff.) Ysabeau braucht noch Profil. Einige Übergänge holpern, vor allem aber fehlt diesem Auftakt ein wirklich befriedigender, eigener Abschluss bzw. Cliffhanger. Trotzdem hatte ich wirklich große Lust weiterzulesen.
Das liegt an Dellric, es liegt an Mutter K’Nosser und es liegt an diesen grotesken Trollen, den merkwürdigen Wesen am Bildrand, den Kanonen, den Tempeln, den Farben und an Broeders’ Freude daran, seine Welt bis in die hinterste Ecke mit Leben vollzustopfen. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, dass hinter dem nächsten Hügel wieder irgendetwas lauert, das ich noch nie gesehen habe. Und manchmal reicht genau das, um mich für eine Fantasy-Welt zu gewinnen. Band 2 und 3 sind nachbestellt.

- DRIFTWELT 1:
EINE GESCHICHTE VON DIEBEN UND TROLLEN - Ken Broeders
- Hardcover | 72 Seiten | Farbe
- ISBN 978-3-96219-500-7
- Storyline: ★★★☆☆
- Zeichnungen: ★★★★★
- Farben: ★★★★☆
- Lettering: ★★★☆☆
- Humor: ★★☆☆☆
- Meine persönliche Bewertung: ★★★☆☆
- © Splitter Verlag
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