Cover von ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL

ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL fällt vom Himmel

Bei manchen Fortsetzungen merke ich schon nach zwanzig Seiten, dass ich innerlich anfange zu verhandeln. Vielleicht kommt da noch etwas? Vielleicht muss sich die Geschichte erst sortieren? Vielleicht bin ich nur deshalb so kritisch, weil der Vorgänger die Latte ziemlich, ziemlich hoch gelegt hat?! Bei ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL habe ich erstaunlich lange so gedacht.

ICH BIN IHR SCHWEIGEN fand ich großartig, richtig großartig. Nicht makellos, aber lebendig, witzig, überraschend und vor allem getragen von einer Hauptfigur, der ich gern folge. Eva Rojas ist chaotisch, impulsiv, verletzlich, manchmal herrlich daneben und trotzdem nie bloß eine Ansammlung schriller Eigenschaften. Ihre bipolare Störung gehört zu ihr, erklärt sie aber nicht vollständig. Dazu kommen ihre verstorbenen Vorfahrinnen – ja, alles Frauen – , die sich in ihre Gedanken einmischen, als säßen sie mit am Tisch.

All das ist wieder da. Jordi Lafebre zeichnet weiterhin wunderbar. Eva kann weiterhin einen Raum betreten und sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ihre Dialoge haben Tempo und ihre Mimik erzählt manchmal mehr als alles andere. Und trotzdem funktioniert dieser zweite Band für mich deutlich schlechter.

Das liegt nicht am hintergründigen Fußball-Thema. Ich interessiere mich nicht für Fußball, daher ist er mir in diesem Zusammenhang letztlich egal. Der verschwundene junge Spieler João könnte auch ein bekannter Musiker, ein berühmter Schauspieler oder der Sohn eines reichen Unternehmers sein.

Entscheidend ist etwas anderes. Die Suche nach ihm führt Eva in ein Umfeld aus Sexarbeit, rechter Gewalt und Neonazis. Genau dort liegt für mich das eigentliche Zentrum dieses Albums. Und genau dort hätte Lafebre bleiben sollen.Innenseite 07 von ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL

Wenn die Vergangenheit plötzlich sehr gegenwärtig wird

Barcelona ist bei Lafebre nie bloß eine hübsche Kulisse. Natürlich gibt es besonderes Licht, Straßencafés, enge Gassen und auch dieses besondere Mittelmeerflair. Gleichzeitig steckt in der Stadt eine politische Geschichte, die bis heute sichtbar ist. Für ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL ist das wichtiger als jeder Fußballplatz.

Spanien lebt nach dem Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 fast vier Jahrzehnte unter der Diktatur Francisco Francos. Der Übergang zur Demokratie beginnt erst nach dessen Tod 1975. Die Erinnerung daran ist bis heute nicht erledigt. Massengräber, verschwundene Angehörige, politische Symbole und die Frage nach dem Umgang mit franquistischer Vergangenheit beschäftigen das Land weiter.

Lafebre erzählt diese tragischen Teile spanischer Geschichte nicht über Textblöcke oder Vorträge. Er verbindet sie mit Eva. Eine ihrer verstorbenen Vorfahrinnen, Ana Rojas, erlebte den Spanischen Bürgerkrieg und kämpfte auf republikanischer Seite. Wenn Eva nun mit Neonazis und einer gewalttätigen, rechtsextremen Gruppe zu tun bekommt, treffen Gegenwart und Familiengeschichte mittelbar aufeinander. Das gefällt mir als Ausgangspunkt ausgesprochen gut.

Auch die Verbindung zu den Sexarbeiterinnen passt dazu. Lafebre schaut auf Menschen, die schnell an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und bei denen erlebte Gewalt oft erheblich weniger öffentliche Empörung auslöst als anderswo. Unter ihnen befinden sich Trans-Frauen, die zusätzlich zum alltäglichen Risiko mit rechter und trans-feindlicher Gewalt konfrontiert sind.

Damit liegt eigentlich genug Material auf dem Tisch: Faschismus, Ausgrenzung, Gewalt, Erinnerung und Evas sehr persönlicher Umgang mit Autoritäten und mit Ungerechtigkeit.

Innenseite 08 von ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL

Referenzen zum ersten Band

Zu Beginn sitzt Eva wieder in einer Situation, die sehr an den ersten Band erinnert. Ein Mann ist tot. Ricardo Mazas, genannt Riqui, landet auf ziemlich spektakuläre Weise kopfüber im Beton einer Großbaustelle. Eva kennt ihn, natürlich kennt sie ihn. Bei Eva Rojas wäre alles andere fast schon enttäuschend.

Vizeinspektorin Alemany und ihr Kollege Ohne-bekannten-Dienstgrad García wollen wissen, was passiert ist. Eva erzählt, Dr. Llull sitzt dabei. Damit kehrt Lafebre zu der bekannten Konstruktion aus ICH BIN IHR SCHWEIGEN zurück. Die Geschichte entfaltet sich rückblickend, gefiltert durch Evas Beobachtungen, unterbrochen von ihren Sprüngen, Kommentaren und den Stimmen ihrer verstorbenen Verwandten.

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Eine Vermisste wäre fast ehrlicher gewesen

Ausgangspunkt ihrer Erzählung ist João, ein neunzehnjähriger brasilianischer Profifußballer und Patient von Eva. Er ist verschwunden. Sein Verein glaubt, Eva könne vielleicht wissen, wo er steckt oder warum er untergetaucht ist. Also sucht sie ihn. Das funktioniert als Auslöser. Mehr aber auch nicht.

Je länger ich lese, desto weniger interessiert mich João als Fußballspieler. Dass er jung ist und unter öffentlichem Druck steht, spielt natürlich eine Rolle. Dass ein Verein über ihn verfügen möchte, ebenfalls. Doch daraus entwickelt Lafebre keine wirklich eigenständige Geschichte über den Profisport. Er schaut weder lange genug hinter die Kulissen noch erzählt er etwas, das diesen besonderen Beruf für die Geschichte unverzichtbar machen würde. Darum wirkt das Fußballmilieu auf mich eher wie eine Einstiegstür. Hinter anderen Türen beginnt jedoch der interessantere Teil des Comic.

Die Spur führt Eva zu Sexarbeiterinnen. Sie trifft auf Frauen, die bedroht und angegriffen werden. Neonazis tauchen auf, Gewalt bekommt plötzlich eine politische Richtung. Riqui gehört in dieses Umfeld. Aus der Suche nach João wird nach und nach eine Geschichte über Menschen, die andere einschüchtern, weil sie sich ihnen körperlich überlegen fühlen. Ab hier interessiert mich die Geschichte sofort.

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Eva läuft dahin, wo andere wegschauen

Eva besitzt eine Eigenschaft, die sie für solche Erzählungen hervorragend geeignet macht: Sie kann Manches nur sehr schwer ignorieren! Das ist nicht immer vernünftig und häufig ist es sogar gefährlich. Doch genau darin liegt der Reiz ihrer Figur.

Wo andere Abstand halten, geht Eva näher hinein, geht tiefer ins Dunkele. Sie stellt Fragen, mischt sich ein, provoziert und überschreitet eigene Grenzen und die anderer.

Hinzu kommt ihre bipolare Störung, mit der Lafebre vergleichsweise sorgsam umgeht. Sie dient nicht als einfache Erklärung für jedes impulsive Verhalten. Eva bleibt verantwortlich für das, was sie tut. Gleichzeitig gehört ihre psychische Erkrankung aber zu ihrem Alltag und beeinflusst, wie sie Belastung, Kontrolle und eigene Grenzen erlebt. Gerade im Umfeld der bedrohten Sexarbeiterinnen funktioniert diese Figur hervorragend.

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Figuren vom Rande der Gesellschaft

Eva begegnet ihnen nicht als Retterin von oben herab. Sie landet vielmehr mitten in ihrer Welt. Lafebre lässt sie zuhören, handeln und Fehler machen. DAS tut diesem Comic gut. Besonders wichtig finde ich, dass die betroffenen Frauen nicht nur als Staffage für Evas Heldentum auftauchen. Ihre Lage bildet das moralische Zentrum dieses Falls. Hier werden Menschen bedroht, weil andere glauben, über deren Existenz urteilen zu dürfen. Rechte Gewalt wird damit nicht zu einer abstrakten politischen Idee, sie bekommt Ziele und Opfer. Leider bleibt Lafebre ausgerechnet bei den Tätern erstaunlich unspezifisch.

Die Neonazis sind hässlich, brutal, dumm und leicht zu hassen. Natürlich darf ein Comic Faschisten verabscheuen. Das tue ich ebenfalls. Nur ersetzt Verachtung keine gute Figurenzeichnung. Mir fehlt bei diesen Männern etwas, das sie wirklich unangenehm macht. Nicht Sympathie, bitte nicht, ich meine Glaubwürdigkeit.

Wenn rechte Gewalt nur von grölenden Idioten ausgeht, wird sie fast schon zu bequem. Dann kann ich sie als klar markiertes Böse betrachten und wieder weglegen.

Beunruhigender wäre gewesen, wenn Lafebre gezeigt hätte, wie solche Strukturen funktionieren, wie Gewalt vorbereitet wird oder wie sich Menschen darin gegenseitig bestätigen. Stattdessen bleiben die Root Boys lediglich Comic-Prügelknaben. Und das ist mir zu einfach.

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Die Gespenster wissen mehr als der Krimi

Viel interessanter wird es, sobald Ana Rojas ins Spiel kommt. Eva wird bekanntlich von ihren verstorbenen Vorfahrinnen begleitet. Ob ich diese Erscheinungen psychologisch, symbolisch oder innerhalb der Geschichte ganz wörtlich lese, ist dabei gar nicht so entscheidend. Sie sind Teil ihrer Wahrnehmung und Teil ihres – und Lafebres – Erzählens.

Ana verbindet Eva mit dem Spanischen Bürgerkrieg. Plötzlich bekommt der Kampf gegen die Neonazis eine familiäre Vorgeschichte. Faschismus ist dann nichts, was Eva nur aus Geschichtsbüchern kennen könnte. Er hat ihre Familie berührt. Genau diesen Gedanken hätte Lafebre für meinen Geschmack viel weiter treiben können … ja, müssen!

Denn hier liegt eine Verbindung, die sich nicht künstlich anfühlt. Ana hat politische Gewalt erlebt. Eva begegnet den „Nachfahren im Geiste“ in einer anderen Zeit und in anderer Form. Die Sexarbeiterinnen erleben wiederum ganz konkret, wie schnell Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Arbeit, ihrer Geschlechtsidentität oder schlicht aufgrund eines Feindbildes zum Ziel werden. Hier spricht ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL plötzlich über Erinnerung, ohne pathetisch zu werden. Dann biegt der Comic wieder ab.

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Und plötzlich steht Evas Mutter im Zimmer

Evas Mutter Maria gehört für mich zu den interessantesten, neuen Figuren des Albums, auch, wenn Sie im ersten Augenblick nur wie eine ältere Version von Eva erscheint. Und gleichzeitig weiß ich nach der Lektüre nicht recht, warum dieser Erzählstrang ausgerechnet in diesem Comic so viel Platz bekommt.

Eva besucht Maria in einer psychiatrischen Einrichtung. Dabei erfahren wir mehr über die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Rückblicke zeigen, wie beide gemeinsam Menschen beobachten und aus Gesten, Kleidung oder Verhalten kleine Geschichten ableiten. Das erklärt sehr hübsch, woher Evas enorme Aufmerksamkeit für andere Menschen stammen könnte.

Maria nimmt außerdem ebenfalls die verstorbenen Frauen der Familie wahr. Das ist ein erhellender Gedanke. Nur was macht er mit diesem Fall? Erstaunlich wenig.

Natürlich erweitert Maria unsere Vorstellung von Eva. Ich verstehe ihre Kindheit besser. Ich sehe eine familiäre Verbindung zwischen psychischer Erkrankung, Wahrnehmung und den Geistern der Vergangenheit. Auch emotional haben diese Szenen Gewicht. Nur stehen sie für mich neben der eigentlichen Geschichte statt in ihr.

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Quo vadis, Eva?

Der Mord an Riqui, die Neonazis und die bedrohten Sexarbeiterinnen bekommen durch Marias Anwesenheit keine neue Richtung. Ihre Szenen unterbrechen vielmehr den Ermittlungs- und Erzählfluss. Danach kehrt Eva wieder in die alte Handlung zurück. Ich hatte deshalb zunehmend das Gefühl, Material für einen weiteren Band zu lesen, das bereits hier vorbereitet wird. Das ist als Erleuchtung kein kleines Problem.

Gerade weil Maria interessant ist, hätte ich ihr einen Comic gewünscht, der wirklich von ihr handelt. Hier konkurriert sie jedoch mit einem politischen Kriminalfall, der für sich genommen schon zu wenig Raum bekommt.

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Zu viele Geschichten für einen Engel

Dazu kommt García, der Polizist. Schon im ersten Band war klar, dass zwischen ihm und Eva etwas knistert. Nun wird daraus mehr, körperliche Nähe entsteht, Gefühle werden komplizierter. Eva zieht ihn an und stößt ihn wieder weg. Auch das könnte einen ganzen Erzählstrang tragen.

Nur haben wir inzwischen einen verschwundenen João, einen ermordeten Neonazi, bedrohte Sexarbeiterinnen, rechte Gewalt, Evas Mutter, ihre Vorfahrinnen, den Spanischen Bürgerkrieg, Evas bipolare Störung und eine halbgare Liebesgeschichte. Irgendwann ist einfach Feierabend.

Lafebre erzählt schnell, seine Dialoge helfen ihm dabei. Seine Figuren brauchen oft nur wenige Bilder, um eine Situation lebendig zu gestalten. Doch Geschwindigkeit ersetzt eben keinen narrativen Raum. ICH BIN IHR SCHWEIGEN hatte ebenfalls viele Zutaten. Dort griffen sie aber erheblich besser ineinander. Die Familie Monturós, das Weingut, der Mord und Evas private Eigenheiten gehörten zur selben, kohärenten Erzählung.

ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL fühlt sich dagegen häufiger wie eine Sammlung interessanter Ansätze an. Der Fall geht weiter, weil Eva eine neue Spur entdeckt. Maria erscheint, weil Eva persönlich vertieft werden soll. García erscheint, weil die Beziehung weitergehen soll. Ana erscheint, weil die Geschichte damit eine historische Ebene bekommt. Die Neonazis erscheinen, weil Gewalt das eigentliche Thema ist. Alles davon kann ich nachvollziehen. Nur selten habe ich aber das Gefühl, dass das Eine zwingend aus dem Anderen entsteht.

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Lafebre zeichnet besser, als er diesmal erzählt

Und dann sehe ich wieder diese Zeichnungen. Verdammt. Lafebre besitzt ein wunderbares Gefühl für Körper. Seine Figuren stehen nicht einfach in Panels. Sie lehnen, gestikulieren, schauen weg, gehen aufeinander los, verkrampfen, grinsen und reagieren.

Besonders Eva profitiert davon. Ihre Persönlichkeit steckt in jeder Bewegung. Selbst wenn sie nichts sagt, habe ich das Gefühl, genau zu wissen, ob sie gleich lachen, fluchen oder jemanden beleidigen wird. Auch die Gespräche bleiben visuell lebendig. Lafebre braucht keine spektakulären Perspektiven, um Spannung zu erzeugen. Ein Gesicht genügt, zwei Personen an einem Tisch genügen, ein kleiner Blickwechsel reicht ebenso. Dadurch liest sich der Comic unglaublich flüssig.

Vielleicht stört mich die Geschichte deshalb sogar stärker. Die Bilder ziehen mich vorwärts, während ich erzählerisch immer wieder zurückbleibe und denke, dass Lafebre gerade das spannendste Thema schon wieder verlassen hat. Ich wollte mehr über die Frauen, mehr über die rechte Gruppe, mehr über Maria und Ana wissen. Stattdessen bekam ich von allem etwas.

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Fazit

ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL hat eine großartige Hauptfigur, fantastische Zeichnungen und einen politischen Kern, dem ich gern folge. Doch der Comic vertraut diesem Kern einfach nicht genug.

Die Geschichte über Neonazis, Gewalt gegen Sexarbeiterinnen und die Verbindung zur faschistischen Vergangenheit Spaniens hätte mir vollkommen ausgereicht. Genau dort wird Evas Herangehensweise interessant, genau dort bekommen ihre Wut, ihre Impulsivität und ihre Familiengeschichte eine Richtung.

Der Erzählstrang um Maria ist zwar interessant, wirkt hier aber wie angeklebt. Die unnötige Beziehung zu García nimmt zusätzlichen Platz ein. Und irgendwann merke ich, wie ein eigentlich spannender Kriminalfall zwischen all diesen Dingen zerrieben wird.

Das ist besonders schade, weil Lafebre hier alles besitzt, was ich an Comics liebe. Er hat eine unverwechselbare Figur, einen wunderbar lebendigen Strich, sarkastischen Humor, Tempo und ein gutes Gespür für menschliche Schwächen. Für meinen Geschmack wollte er dieses Mal nur zu viel davon gleichzeitig erzählen. Vielleicht war der Erfolg des ersten Teils zu groß und die Zeit für die Entwicklung des neuen Szenarios zu kurz. Schade eigentlich, vertan!

Ich bin ein großer Fan von Jordi Lafebre, das gebe ich gerne zu. Doch leider muss ich auch zugeben, dass dieser Comic der Schwächste in der Reihe derer ist, bei denen er sowohl das Szenario als auch die Zeichnungen verantwortet.

Nach ICH BIN IHR SCHWEIGEN hatte ich mich auf Evas Rückkehr gefreut. Nach ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL freue ich mich immer noch darauf, Eva wiederzusehen. Nur beim nächsten Mal bitte mit einer Geschichte, die sich entscheidet, worüber sie wirklich erzählen möchte…

 

 

Cover von ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL

  • ICH BIN EIN VERLORENER ENGEL
  • Jordi Lafebre
  • Hardcover | 112 Seiten | Farbe
  • ISBN 978-3-68950-166-2
  • Storyline:  ★★☆☆☆
  • Zeichnungen: ★★★★☆
  • Farben: ★★★☆☆
  • Lettering: ★★★☆☆
  • Humor: ★☆☆☆☆
  • Meine persönliche Bewertung: ★★★☆☆
  • © Splitter Verlag
  • Informationen zu den Bildrechten findest Du hier

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